Dienstag, 9. Juni 2015

Niederkassel

So viel zu "Niederkassel"

Natürlich sind der Stadt Niederkassel die Hände gebunden.
Rechtlich, versteht sich.

Freunde und ihr wundert euch, dass die Menschen nach rechts abhauen??
DA möchte man doch GERNE wohnen

Liebe Grüße
Euer Ydalir

Samstag, 6. Juni 2015

Wahrheit

Du weisst erst wieviel Kraft es kostet, die Wharheit zu sagen, wenn Du einmal jemandem dem Du nahe stehst und den Du sehr magst etwas sagen musst, von dem Du weisst dass es ihn/sie verletzen wird, auch wenn Du das gar nicht willst.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Soziale Gemeinschaft? Heiden-Gemeinschaft?

Und dann wählten die Engländer die Konservativen und der Parteiführer der Arbeiterpartei meinte daraufhin, die Wähler sollten sich nicht zu früh freuen.
Die Konservativen würden den Sozialstaat vernichten.
Stattdessen würden diese auf der Basis dessen das was die Soziale Partei bisher erreicht hat ausnutzen.

Ich musste da ein bisschen drüber nachdenken.
Wieso die "Reichen" es nötig haben sollten sich auf den Sozialstaat zu stützen.
Haben die doch gar nicht nötig.
Da sitzt das Geld um privilegierte Schulen zu bauen, privilegierte Krankenversorgung aufzubauen etc pp.
Was hat also dazu geführt, dass es überhaupt eine Sozialstaat gibt, wie noch etwa den in Deutschland?

Der Umstand, dass im Zeitalter der Industrialisierung das arme Volk geknechtet, ausgebeutet wurde.
Irgendwann standen die Menschen zusammen auf und wehrten sich.

Die Menge hat es erreicht, dass sie nicht mehr missachtet werden konnte.

Wo sind wir heute?
Ein sattes Volk, das all seine sozialen Errungenschaften in den Mülleimer schmeisst, indem es sich dem Konsum hingibt, sich von den Medien täuschen lässt.
Die Medien, die nur das zeigen, was der Staat erlaubt.
Oder das zeigt, was dem Staaat dient, um das Volk zu steuern, durch Angst.

Ein Volk das sich weiss machen lässt, dass es kein höheres Gut gibt als den Individualismus?
Was ist Individualismus?
Übertrieben dargestellt ist es der Superegoismus.
Mir geht es gut, ich kann konsumieren.
Ich schalte den Fernseher ein und lasse mich informieren.

Schauen wir uns an was passiert:
Wir lassen uns von den Medien leiten.
Die Industrie-Lobby regiert.
Die Regierung zerstört jede Basis von Gemeinsamkeit.
Gibt es eine Protestbewegung, wird mal eben schnell in die Angst vor Rechts rausgezerrt, egal ob es stimmt oder nicht.
Oder schnell eingegliedert in die privilegierte Minderheit.

Und wir fallen drauf rein. Seht euch die "Heiden-Gemeinschaft" an, wo ist da Gemeinschaft?
Individualismus wird groß geschrieben, vereinzelt sein, den Hintern nicht mehr aus dem Sessel vor dem Computer bekommen.
Wie soll man was erreichen, wenn Tausende von Menschen nur an ihr eigenes Interesse denken?
Da wird nicht mehr hinterfragt, da wird geglaubt, was kolportiert wird.
Ich habe mich nicht persönlich dafür interessiert, was Pegida wirklich ist, woraus sich diese Gruppierung zusammen setzt.
Ich habe das, was die Medien uns servieren, als Fakt akzeptiert.
Aber ich habe es nicht selbst hinterfragt.
Was wenn die Pegida nicht nur das ist was alle glauben?
Nicht einfach nur eine Gruppe nationalistisch eingestellter Menschen?
Was diese Menschen von sich geben, lässt sehr wohl den Verdacht aufkommen, dass es so ist.
Aber ich habe es nicht selbst überprüft.
DAS ist übel.
Wir lassen zu, dass wir uns benebeln, zerstreuen lassen.
Die Familien und die Gemeinschaft werden geschwächt.
Es ist für viele normal, dass man 200km und mehr von Zuhause aus arbeiten muss.
DAS schwächt die Familie. Und das ist gewollt.

Bilden wir keine Gemeinschaft mehr, kann die Lobby, die Regierung, mit uns machen, was sie will.
Echte Opposition gibt es nicht mehr, denn man müsste ja was aufgeben, nämlich seine ganz persönliche Freiheit.
Wählen gehen?
Bremen : Unter 50% Wahlbeteiligung.
Je weniger wählen gehen, desto besser für die Regierung.
Satt, fett, faul und Zahnlos.
Erst wenn wir wieder gemeinsam zusammen stehen, werden wir etwas bewegen.
Sei es als Heiden, oder als politisch verantwortliche Menschen.

Bewegt euch, bildet das was uns stark macht: Eine Gemeinschaft.
Lasst euch nicht einlullen, von Konsum, dem Medien, der Werbung.

Dann kann es nicht dazu kommen,
dass das etablierte Geld wieder mit den Menschen machen kann was es will.
dass es nötig ist, zwei Jobs zu haben um überhaupt über die Runden zu kommen.
dass HARZ IV für viele die Endstation ist.
Lasst euch nicht einkochen.

Aber ganz zuvorderst müsst ihr eure Bequemlichkeit aufgeben, das Sicherheitsdenken.
Den reinen Spassfaktor.
Sicher soll das Leben Spass machen, aber nicht nur und nicht nur um des Spasses willen.

Sucht euren Frieden mal in euch selbst, nicht im neuesten Händy, den neuesten Klamotten, der größten Anzahl an Sendern auf dem Kabel.
Falsch gedacht, falsche Leitsätze.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Beddingen


Ich möchte hier in bisschen über das Örtchen Beddingen erzählen, in dem ich für die Zeit bei ALSTOM ein möbliertes Zimmer bewohne.

Beddingen liegt am nördlichen Rand von Salzgitter, am Stichkanal Salzgitter, eingekreist von verschiedener Industrie, der K16, der K39 und der A39.
Vereinfacht kann man hier nachsehen: Beddingen in der Wiki


Während ich die Fotos (die noch nicht vollständig sind) aufnahm, sprach ich mit einem älteren Herrn, der mir die Geschichte von Beddingen erzählte.
Besonders eindrucksvoll finde ich die vielen Fachwerkhäuser.
Beddingen war ursprünglich ein Bauerndorf. Die Nähe zu den Salzgitter Werken (ehem. Hermann Göring Werke) hat einen großen Einfluss.
Seinerzeit wurden alle Bauern aus dem Dorf ausgesiedelt, weil hier einer von 9 Hochöfen gebaut werden sollte.
Das Dorf ging quasi unter und wurde durch den Bau des VW-Werks wurden die Häuser wieder verkauft.
Heute hat Beddingen etwa 450 Einwohner.
Die Häuser sind zum Teil instandgesetzt.
Während der Kriegszeit wurde hier in der Nähe eines von 26 Arbeitslagern geführt. Die "Politischen" wurden zur Schwerarbeit an den Hochöfen genötigt.
Das KZ-Aussenlager Drütte, zu dem es eine Gedenkstätte in den Salzgitter-Werken gibt, spricht seine eigene Sprache. KZ Drütte
Die Anlagen der Peine-Salzgitter Werke waren ohne Filter und Beddingen war Rauchgas-gefährdet.

Frühling hinter dem Haus


 Der Thingplatz (Der Platz heisst wirklich so)

 Die Häuser werden zum guten Teil wieder schön hergerichtet


 Die alte Schule







 Die Dorf-Kirche


 Das alte Pfarrhaus


 Am Stichkanal
 Das Dorf vom Stichkanal aus

 Am Stichkanal


 Der Gutshof, lange Zeit ein Pony-Reithof, heute nicht mehr bewirtschaftet
 Kastanien gibt es hier viele

 Die Hafenbahn, in Richtung Salzgitter-Werke
 Das Wohnhaus am Gutshof
 Gartenstraße am Gutshof
 Die Giebelfront des rechten Flügels am Gutshof
 Ein Blick in den "Park" hinter dem Gutshof

  Die Mauer um das Gelände des Gutshofs



 Fam. Siedentopp's Hofladen













 So kann hier ein Haus auch aussehen, sehr passend.
Die folgenden drei Bilder zeigen ein und das selbe Gebäude
Die rückwärtige lange Seite sieht zerfallen aus
 Die Giebelseite und die dem gegenüberliegenden Haus zugewandte Seite wurden restauriert

 So kann es hier auch aussehen
 Fa. Cargill am Hafen


 Das Haus wird nun verputzt und weiss gestrichen

 Die Kastanien am Thingplatz